"Alles ist erleuchtet"

19.10.2015, 09:56 von Myriam Rawak

Rückschau "Parkleuchten" im Kennedypark

Auch beim diesjährigen "Parkleuchten" am 17. Oktober hatte der Schwerter Lichtkünstler Jörg Rost den Bereich um die Bühne im Kennedypark wieder einmal zauberhaft illuminiert. Er kam auch diesmal nicht alleine und wurde am Samstagabend durch die folgenden Programmpunkte unterstützt:

Die Kölner Künstlerin eSteffania eröffnete die Veranstaltung mit einer imposanten Feuershow an der Feuerschale. Auf der Kennedypark-Bühne gab es im Anschluss Instrumentale Live-Musik der Gruppe Farfarello mit Ulli Brand und Mani Neumann, sowie einen gelungenen Auftritt der Theater AG des „Spielhaus Kennedypark“ in Kooperation mit dem Das Da Theater. Die Kinder zeigten nicht nur ihr schauspielerisches Talent, auch die Masken der kleinen Künstler waren sehr sehenswert. Den Abschluss bildete schließlich die Künstlerin eSteffania mit einer Lichtshow.

Eine gigantische Wäscheleine mit bunten Tüchern zeigte symbolisch die verschiedenen Farben und Facetten einer Gesellschaft, wie sie besonders auch im kulturell vielfältigen Stadttteil Aachen-Ost zu finden ist; dabei war eine zentrale Message des diesjährigen Parkleuchtens besonders aktuell und bedeutungsvoll:  ALLE sollen willkommen sein und sich im bunten Stadtteil zuhause fühlen - Rassismus, nein danke!

Das dies am Besten durch das gemeinsame Erleben von einzigartigen Situationen funktioniert, hat die "Sensationelle Veranstaltung" - so titelte die AN am Montag euphorisch auf Seite1- gezeigt. Die Traumwelt aus Farben, Licht und Musik berührte die Sinne von Klein und Groß, unabhängig von Alter, Nationalität oder Herkunft.

Für wärmende Speisen und Getränke war glücklicherweise bei frischem Herbstwetter bestens gesorgt, so daß die circa 1000 Besucher des Abends die Zeit im Park gut genießen konnten.

Walter Köth, Leiter der Nadelfabrik, sagte vor der Veranstaltung:

"Mit diesem Open-Air-Event krönen wir die Freiluft-Saison und schließen sie für dieses Jahr gleichzeitig ab". Wir hoffen, dass viele Menschen-Alt und Jung aller Nationalitäten-den Weg zu uns finden und mit auf diese Sinnenreise gehen. Das Erlebnis verbindet!" Unter diesem Aspekt wünschte Walter Köth sich, dass das Event auch Signalwirkung in Sachen Willkommenskultur und für eine bunte Gesellschaft austrahlen sollte. Und dieser Wunsch ist aufgegangen!

 

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