Gemeindeübergreifende Arbeit im Aachener Osten

22.09.2015, 12:55 von Myriam Rawak

Dass die Netzwerkarbeit auch unter den verschiedenen religiösen Gemeinden aus dem Stadtteil Aachen-Ost und Rothe Erde funktioniert, davon konnten sich die circa 50 Besucherinnen und Besucher des Interreligiösen Spaziergangs am letzten Freitag überzeugen. Von der Werkstatt der Kulturen/Diakonie ging es stellvertretend für die evangelische Gemeinde weiter zur Fronleichnamskirche, um in der Yunus Emre Moschee den Abend beim gemeinsamen Freitagsgebet zu beenden. Es stand den Besuchern unabhängig ihrer jeweiligen Konfession dabei offen, am Freitagsgebet teilzunehmen, viele der Spaziergänger blieben mit großer Neugier bis zum Abschluss.

Während des Spaziergangs wurden viele Fragen beantwortet und „Insiderwissen“ aus den jeweiligen Gemeinden preisgegeben. Was zum Beispiel ein Tabernakel ist und warum Frauen und Männer im Islam getrennt voneinander beten.

Nicht nur die architektonisch besonders eindrucksvollen Gemeindehäuser wurden dabei von den Spaziergängern gelobt, auch der Stadtteil, der vielen der Besucher bislang nur aus der Presse bekannt war, überraschte mal wieder positiv: "Hier ist es ja total schön, ganz anders, als man aus der Zeitung wahrnimmt,“ so eine der begeisterten Besucherinnen auf dem Weg durch den Panneschopp.

Auch die Flüchtlingshilfe gehen die Gemeinden gemeinsam flexibel an, zum Beispiel so:

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Die Einladungen gelten natürlich wie immer für alle Bewohnerinnen und Bewohner.

 

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